Symbolbild Fahrradstraße und Fußwege

… Fuß- und Radwege ausbauen, Wegeführung verbessern

Wir wollen die Fußgänger*innen als Verkehrsteilnehmer*innen stärken. Fußgängerbereiche und -überwege gilt es zu verbessern und sicherer zu gestalten. Daher müssen auch Konzepte für Zebrastreifen als Querungsmöglichkeiten, insbesondere vor Schulen – wo viele Kinder die Straßen queren und gleichzeitig ein hohes Verkehrsaufkommen durch abholende Eltern herrscht –gut durchdacht werden. Gegen falsch und sichtbehindernd parkende Fahrzeuge muss vorgegangen werden.

Daneben brauchen wir gerade für ältere Menschen und Fußgänger*innen mit Beeinträchtigungen mehr Sitzmöglichkeiten, um sich auszuruhen, beispielsweise entlang des Niddaufers.

Genauso benötigen wir sichere Fahrradwege und sichere Abstellplätze. In Anlehnung an die Maßstäbe des Radentscheids, müssen die Radwege im Frankfurter Westen komplett neu überarbeitet werden. Darüber hinaus brauchen wir Konzepte, die Stadtteile des Frankfurter Westens sowohl untereinander als auch das Stadtzentrum problemlos mit dem Fahrrad erreichbar zu machen.

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… den Bahnübergang in Nied sicher machen

Wir wollen den Bahnübergang Nied sicher machen. In der Vergangenheit hat es mehrfach gefährliche und einen tödlichen Unfall am Bahnübergang Nied gegeben. Trotz jahrelanger Diskussionen ist noch nichts passiert, um diesen Zustand zu verbessern. Wir wollen daher die Planung und den Bau einer Unterführung vorantreiben und damit die Ziele der Bürgerinitiative im Stadtteil umsetzen. Wir brauchen so schnell wie möglich eine Brücke für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen inklusive Aufzügen, um die Nutzung für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen.

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… bessere Parkraumbewirtschaftung und weniger Autoverkehr

Die Fläche, die wir dem parkenden Verkehr opfern wächst ständig. Durch mehr und vor allem deutlich größere Fahrzeuge und durch mehr Kurzstreckenverkehr. Gleichzeitig ist die Ressource Fläche in der Stadt begrenzt. Unsere Regel ist: Was auf der Straße fährt, soll auch auf der Straße abgestellt werden. Zugeparkte Geh- und Radwege, Grünflächen und Freizeitwege sowie das verkehrsgefährdende Parken, insbesondere in Kreuzungsbereichen und an Zebrastreifen sind nicht nur ein Ärgernis, sondern oft auch gefährlich. Wir unterbinden das durch bauliche Maßnahmen, aber auch durch verschärfte Überwachung. Wir führen flächendeckende Parkraumbewirtschaftung im Dialog mit den anwohnenden Menschen ein. Ziel unserer Mobilitätspolitik soll es sein, dass wir langfristig dazu kommen, dass Gehwege in ihrer gesamten Breite den Fußgänger*innen zur Verfügung stehen.

Kostenloses Parken soll es mittelfristig nur an Mobilitätsstationen bzw. Park-and-Ride-Stationen am Stadtrand geben, um das Pendeln mit der Bahn zu vereinfachen. Und die Ressource Fläche sehen wir besser investiert in eine lebendige Innenstadt und lebenswerte Quartiere. In mehr Aufenthaltsflächen, Flaniermeilen, Grünflächen und Außengastronomie – in mehr Lebensqualität für uns Bürger*innen!

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… ein Pilotprojekt Mobilitätshub mit einem Knotenpunkt im Frankfurter Westen

Die Haltestelle der Zukunft entwickelt sich weiter zum Mobilitätshub, zur „smartStation“. Hier wird nicht mehr nur von der S-Bahn auf den Bus, sondern auch auf das Car-Sharing-Auto oder das Sharing-E-Bike oder die E-Vespa umgestiegen.

Denkbar wäre eine solche Pilotstation am Bahnhof Höchst. Die Station ist schon heute eine wichtige Umsteigestation des öffentlichen Verkehrs und bietet mit den neu gestalteten Flächen rund um Bahnhof und Busbahnhof entsprechendes Potenzial. Die anstehende Sanierung des Gebäudes würde Dienstleistungsangebote, wie das zusätzliche Verleihen von Lastenfahrrädern oder Reparaturen und sichere Aufbewahrung eigener Fahrräder erlauben. Ziel ist ein flächendeckendes Netz smarter Stationen über das ganze Stadtgebiet, inklusive an Pendler-Parkplätzen an den Stadträndern.

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URL:http://gruene-frankfurtwest.de/kommunalwahlen-2021/mobilitaet/